Wie entsteht Mobbing?

businessmanMerkmale:

  • Negative Kommunikation, schikanöses Behandeln (Mobbing heißt an sich “Pöbeln”)
  • Zumeist über längeren Zeitraum
  • Mit Schädigungsabsicht des Täters: dem anderen im Ansehen schaden, aus der Position drängen. Die subjektive Empfindung des Opfers ist dabei ausschlaggebend.

Genährt wird Mobbing durch Gruppenprozesse, insbesondere durch die Abgrenzung gegenüber anderen. Deshalb stammt das Opfer zumeist aus einer Randgruppe.
Der Vorgesetzte kann mit sozialer Kompetenz Mobbing verhindern, – lindern – beenden.

Phasen des Mobbing

1. Ein Konflikt baut sich auf – der Konflikt wird nicht geklärt.

2. Von der Stichelei zum Psychoterror:
Das Opfer wird fertig gemacht.
Das Opfer verändert sich, verliert an Selbstwertgefühl.
Das Opfer zieht sich zurück.
Das Opfer sieht sich in eine Verteidigungsrolle gedrängt.

3. Die Sache wird öffentlich:
Personalabteilung/Betriebsrat schalten sich ein.
Das Opfer verhält sich falsch.
Seine Leistung verschlechtert sich (?Richtig, die Person ist unfähig!?).
Der ?Störfaktor? wird versetzt.
Arbeitsrechtliches Vorgehen – alles wird offiziell (?Irgendetwas wird schon dran sein…?).
Der Rufmord ist endgültig erreicht.

4. Der Gemobbte gibt auf:
Eigenkündigung
Kündigung unter Vorwand
Auflösungsvertrag.

 

Mobbing-Taktiken:

Angriffe auf:

  • die Möglichkeit, sich mitzuteilen (Unterbrechen, ständiges Kritisieren, Wegsehen …)
  • die sozialen Beziehungen (Kontaktverweigerung)
  • soziales Ansehen (durch Gerüchte, Lächerlichmachen, bewusstes Falschbeurteilen, Verdrehen …)
  • die Qualität der Berufs- und Lebenssituation (keine, kränkende oder sinnlose Aufgaben …)
  • die Gesundheit (körperliche Gewalt androhen oder ausüben, gesundheitsschädigende Arbeit).
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