Aktuelle Bücher für Führungskräfte

Ulrich Grannemann – Nachdem wir vor vier Wochen die „Ewigenliste der wichtigsten Führungsbücher“ vorgestellt haben, heute nun die Liste der – aus unserer Sicht – wichtigsten Neuerscheinungen. Wie jede Auswahl subjektiv und ungerecht gegenüber  den Hunderten von Autoren, die auch wichtige Beiträge zu diesem Gebiet beigetragen haben.
 

In alphabetischer Reihenfolge: 

 

Die Glückshypothese

Jonathan Haidt

Nicht nur für Leser die das Glück suchen.

Für mich die treffendste und dichteste Darstellung des aktuellen Standes der Hirnforschung und der positiven Psychologie. Er wählt aus der schier unüberschaubaren Zahl psychologischer Studien die wichtigsten aus und verbindet sie mit Allgemeinbildung. Eckart von Hirschhausen schreibt zu ihm: „Geheimtipp. Der Mann ist brillant. Bringt mit wenigen Sätzen jahrtausende alte Weisheiten und aktuelle psychologische Forschung auf den Punkt, tief und um die Ecke.“ Dem kann ich nur zustimmen. (Ich habe erst auf Seite 60 gemerkt, dass es ein amerikanisches Buch ist.)

366 Seiten
Vak-Verlag; Auflage: 1., Aufl. (August 2007)
ISBN: 386731005X

 

 

Leadership Challenge

Kouzes & Posner

Ein Klassiker in Amerika, der jetzt auch in deutscher Sprache erschienen ist. Die beiden Autoren sammeln so gut wie jede Studie zu dem, was gut und schlecht ist in der Führung.

Michael de Campos schreibt:

„Was mir bei den Autoren gut gefällt, ist die Grundstimmung, die Werte wie Verantwortung, Eigenständigkeit, Anerkennung  und Fairness als wichtige Elemente der Führung betont und in vielen kleinen Geschichtchen illustriert.“

Dem ist nichts hinzuzufügen.

382 Seiten
Wiley-Vch; Auflage: deutschsprachige Ausgabe. (12. November 2008)
ISBN: 3527503749

 

 

Statusspiele

Tom Schmitt & Michael Esser

Wer unsere Seminare kennt, weiß wie wichtig das Statuskonzept von K. Johnstone für die Gesprächsführung ist. Die beiden Autoren, Schmitt und Esser, schaffen es, Bilder, ja kleine Filme vor dem inneren Auge ablaufen zu lassen und somit das Körpersprachenkonzept lebendig werden zu lassen. Sie erweitern das äußere, wahrnehmbare Verhaltenskonzept des Hoch-, Gleich- und Tiefstatus um die innere Dimension von Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen oder Selbstsicherheit und nennen dies den inneren Hoch- bzw. Tiefstatus. Aus der Kombination von inneren und äußeren Hoch- und Tiefstatus (bitte Link zum Artikel Status) ergibt dann die vier Grundtypen uns allen nur allzu gut bekannt sind.

239 Seiten
Scherz Verlag, Frankfurt; Auflage: 1 (4. März 2009)
ISBN: 3502151520

 

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