Basisknigge Kommunikation

“You´re ever on stage“
(Rat einer erfahrenen Führungskraft)

Ulrich Grannemann – Auch in der verbalen Kommunikation gibt es – ähnlich wie in der nonverbalen Kommunikation –  einige „Benimmregeln“, die beachtet werden sollten, um einen guten Kontakt zu fördern.
RHF (Respekt, Höflichkeit, Freundlichkeit) sind unverzichtbare persönliche Kompetenzen einer Führungskraft.
 
 “Benimmregeln” der Kommunikation 
§ 1 Grüßen und Augen,  
      Augen, Augen
Mit der Begrüßung fängt alles an. Es kann nichts Wichtigeres geben, als die Person vor Ihnen. Verstohlenes Wegschauen oder abgelenktes Vorbeischauen lassen schräg in eine Kommunikation starten
§ 2 Namen
Wir werden gerne als Person mit unserem Namen benannt. Damit lässt sich viel Respekt ausdrücken. Vorsicht mit Spitznamen.
§ 3 Persönliche
      Aufmerksamkeit
Die wichtigen kleinen Gespräche über Hobbys, Privates und vieles mehr. An vielen Stellen können Sie zeigen, dass Sie sich die Inhalte auch gemerkt haben.
§4 Wichtige Ereignisse
Mit Aufmerksamkeit geht es weiter. Jubiläen, Geburtstage oder andere wichtige Ereignisse (so z.B. Kindstaufe u.ä.) sind gute Gelegenheiten Kinderstube zu zeigen.
§ 5 Ähnlichkeiten
     schaffen Kontakt
Aus Aufmerksamkeit entstehen Ähnlichkeiten in Wellenlänge, Takt, Körperhaltung, Sprache und Stimmung.
Vermeiden Sie …
§ 6 Kommunikationsgifte
Kommunikationsgifte sind kleine Worte die aus normalen Sätzen kleine Sticheleien machen. (Vergleichen Sie die Wirkung der Sätze mit und ohne Einsatzes des Giftes)
Kannst Du (mal) den Mülleimer runter bringen?
Haben sie (überhaupt) gedient?
Fahren Sie (schon wieder) in Urlaub?
Sind Sie (wenigstens diesmal) fertig geworden
Sie haben mir (doch) versprochen
(Aber) Ich glaube…
Wir sind (eigentlich) sehr zufrieden mit Ihnen
Bist du (endlich) fertig?
Trauen Sie mir das (etwa) nicht zu?
§ 7 Füllsilben
Die Äh´s, Mmh´s und Nee´s in unserer Sprache. Nur in Maßen sympathisch.
§ 8 Füllformeln
Füllformeln: „Das muss ich Dir ehrlich sagen…“,  „cool“. Zuviel, wenn die gleiche Formel in jedem 10. Satz auftaucht. Kleine Gewohnheiten.
§ 9 „er/sie“ in
     Anwesenheit
Gebrauch der 3. Person (sie, er, die, der… ) in Anwesenheit des Gemeinten. („Die“ steht im Stall und melkt Kühe…“)
§ 10 Man, die, wir… statt
       „ich“
„Man“ ist der Meinung, besser: „Ich“ meine. Und „Ja, und“, „Ja, oder“ oder „Nein, weil …“ statt „Ja, aber…“.

 

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