Sie wollen wirklich besser werden? Der andere Blick auf sich selbst.
Ulrich Grannemann - Eine alte Regel lautet: Es kommt in der Kommunikation nicht auf die – in der Regel positive - Absicht an, was zählt ist die Wirkung, die ich bei anderen Menschen erziele. Wissen Sie, wie Sie auf andere wirken?
Dieser Beitrag dreht sich nur um eine Frage: Was sehe ich, wenn ich von außen auf mich selbst blicke, mein Verhalten aus dem Blickwinkel anderer Menschen betrachte? Was sehen meine Mitarbeiter, meine Vorgesetzten von mir? Was kommt wie an? Und ist das, was ankommt, das Richtige? Ist es das, was ankommen soll?
- Ich setze mir Ziele und schaue auf die Lücke zwischen Ist und Soll.
- Ich schaue mir an, was und wie andere Leute etwas tun.
- Ich springe immer wieder ins kalte Wasser und erfahre, was noch fehlt (sehr schmerzhaft) und verbessere bis ich es geschafft habe.
- Ich lese Bücher, Artikel (wie diesen hier) besuche Seminare und surfe im Netz.
- Ich frage andere, was ich besser machen könnte.
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Kleine Übung zum Trainieren des Blickes auf sich selbst:
Sie sitzen gerade vor Ihrem Computer. Was sieht jemand, der Sie dabei beobachtet? Welche Ausstrahlung geht von diesem Menschen am Computer aus? Ist diese Wirkung eher positiv oder negativ? Stark oder schwach? Gelassen oder erregt? Souverän oder unsicher?
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Blicken Sie aus den Augen eines Mitarbeiters auf das eigene Verhalten:
Wann habe ich als Mitarbeiter das letzte Mal
… von Ihnen ein Lob gehört?
… gehört, worauf es Ihnen wirklich ankommt?
… gehört, wie Sie wichtige Erfolge an alle kommuniziert haben?
… gehört, wie stolz Sie auf mich sind?
… gehört, was Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahren wichtig sein wird?
… die Frage, wie es mir geht, gehört?
… gehört, mit welchen Aufgaben Sie zufrieden, mit welchen Sie unzufrieden sind
…
…
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| Autor: Ulrich Grannemann, 2010 Leserzahl: 733 |
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