Strokes

Unbedingte Strokes beziehen sich auf die gesamte Person bzw. die Summe ihrer Verhaltensweisen. Dementsprechend sind sie nicht an eine bestimmte Situation, Handlung oder konkrete Sache geknüpft. (z.B.: "Du bist schön").
Erwachsene reagieren auf unbedingte Strokes von Personen, die nicht zu ihrem engen sozialen Umfeld gehören, oft irritiert. Mit unbedingt negativen Strokes wird ein Mensch als ganzes abgewertet. Sie sind sehr verletzend und bieten keine Lernchance. Auch der körperliche Angriff (Ohrfeige) ist als unbedingter, negativer Stroke zu werten. Selbst wenn sie als Strafe für ein bestimmtes, unerwünschtes Verhalten eingesetzt wird, versteht der Geschlagene diesen Angriff als Abwertung seiner Person. Dementsprechend liegt in der körperlichen Züchtigung kaum eine positive Lernchance.

Bedingte Strokes werten definiertes Verhalten auf bzw. ab. Sie beziehen sich auf eine bestimmte Situation, eine bestimmte Verhaltensweise, oder aber auch auf eine konkrete Sache (z.B.: "Du hast schöne Augen").
Lob wird für einen bestimmten Erfolg oder ein bestimmtes Verhalten gegeben und wird in der Regel dieses Verhalten verstärken. Im Berufsleben fällt es vielen Personen leichter, bedingte Strokes anzunehmen, als unbedingte.
Jede Form von Kritik wird zunächst als negativer Stroke empfunden. Im Falle von Kritik sind daher respektvoll vorgebrachte, bedingte negative Strokes ein Weg, dem/ der Kritisierten zu einem Lernerfolg zu verhelfen, da er/ sie sich nicht in seiner/ ihrer ganzen Person abgewertet fühlt und folglich weniger Rechtfertigungszwang verspürt.

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