Kompetenzmerkmale B: Funktionale/ Methodische Kompetenzen

Kompetenzmerkmal Definition Erkennungsmerkmale: Der/die MitarbeiterIn
Fachkenntnisse …umfassen alle für die jeweilige Funktion erforderlichen sachlichen Kenntnisse und Fertigkeiten sowie die Verpflichtung, diese aus eigenem Antrieb permanent weiterzuentwickeln.
  • beherrscht alle erforderlichen Themenfelder laut Anforderungsprofil
  • gilt intern und bei Kunden als Fachmann/Fachfrau und wird um Rat gefragt
  • löst auch schwierige fachliche Probleme
  • bildet sich auf fachlichem Gebiet kontinuierlich weiter
Funktionsübergreifendes kreatives Denken und Handeln …bedeutet, sich der Ge-samtzusammenhänge im Unternehmen und der Folgen des eigenen Handelns für die anderen Unternehmensbereiche und für die Kunden bewusst zu sein.
  • versteht die abteilungsübergreifenden Abläufe und die Auswirkungen der eigenen Aktivitäten auf die internen und externen Kunden
  • kann in interdisziplinären Teams arbeiten bzw. diese moderieren
  • erkennt die Beiträge anderer Bereiche und Kollegen an
  • weist Kollegen und andere Bereiche auf mögliche Konsequenzen ihrer Aktivitäten hin
  • teilt sein/ihr Wissen mit Anderen
Methodenkenntnisse (z.B. Projektmanagement, Growtth, KVP) …bedeutet die sichere Beherrschung der für die jeweilige Position und unternehmensweit wichtigen Methoden, Techniken und Verfahrensweisen.
  • beherrscht alle für die jeweilige Position wichtigen Methoden, Techniken und Vorgehensweisen
  • kennt bzw. beherrscht die unternehmensweit wichtigsten Methoden, Techniken und Prozesse (z. B. Moderationsmethode, Projekt-Management)
  • kann alle wichtigen EDV-Werkzeuge sicher anwenden
Arbeitssicherheit und Umwelt …umfasst die Kenntnis aller wichtigen Bestimmungen zur Arbeitssicherheit und zum Umweltschutz sowie die Bereitschaft, diese im Arbeitsalltag anzuwenden und die eigenen Kenntnisse aus eigenem Antrieb immer wieder auf den neuesten Stand zu bringen.
  • kennt alle positionsrelevanten Sicherheits- und Umweltbestimmungen
  • informiert sich ständig über Veränderungen auf diesem Gebiet
  • setzt die einschlägigen Bestimmungen im eigenen Arbeitsgebiet um und weist Kollegen erforderlichenfalls auf diese Bestimmungen hin
  • weist die Zuständigen auf mögliche Gefahren und Verstöße hin
Kostenmanagement …bedeutet, die Kosten fortlaufend zu kontrollieren und sie im Rahmen des zur Zielerreichung Sinnvollen zu minimieren.
  • macht sich und Anderen die Kosten transparent, schafft dadurch Kostenbewusstsein und fördert das betriebswirtschaftliche Denken
  • wägt Kosten und Ziele gegeneinander ab
  • setzt sich für die kostengünstigsten Alternativen ein
  • überwacht die Kosten permanent und weist auf erkennbare Abweichungen frühzeitig hin
  • sucht nach Einsparpotenzialen
Qualitätsmanagement …bedeutet, fortlaufend die Güte der Produkte, Dienstleistungen und Prozesse zu überprüfen sowie weitere Optimierungsmöglichkeiten zur besseren Erfüllung der Kundenbedürfnisse oder zur Schaffung noch wirtschaftlicherer Prozesse zu suchen und zu realisieren.
  • achtet selbständig auf die Einhaltung der internen Qualitäts-Standards und der mit dem Kunden vereinbarten Qualitätsziele
  • weist auf mögliche oder aktuelle Qualitätsmängel hin
  • macht Vorschläge zur Verbesserung der Qualität von Produkten, Dienstleistungen und Prozessen
  • fördert das Qualitätsdenken
Prozessorientierung …bedeutet, auf dem Weg zum Ziel fortlaufend nach der besten und ökonomischsten Verfahrensweise zu suchen und dabei das Ziel im Auge zu behalten.
  • prüft bestehende Verfahrensweisen kritisch im Hinblick auf den Beitrag zur Zielerreichung und auf die Wirtschaftlichkeit
  • geht erforderlichenfalls auch unkonventionelle Wege
  • weicht vom bisherigen Vorgehen ab, wenn es sich nicht als zielführend und/oder ökonomisch erweist
  • ist fähig und bereit, erforderlichenfalls nochmals ganz von vorn anzufangen
  • macht Vorschläge zur Optimierung von Abläufen
  • unterbricht Prozesse, die sich in unökonomischen oder nicht zielführenden Schleifen verfangen haben
  • überprüft regelmässig die eigenen Vorgehensweisen
Strategisches und konzeptionelles Denken und Handeln …bezeichnet die Fähigkeit, längerfristige Entwicklungen voraus-zusehen, Ziele zur Nutzung dieser Ent-wicklungen zu setzen sowie Pläne und Vorgehensweisen (Strategien) zur Erreichung dieser Ziele zu entwickeln und zu einem Gesamtkonzept von sinnvoll aufeinander abgestimmten Teilplänen und Maßnahmen zu integrieren (Konzeption).
  • denkt weit über das Tagesgeschäft hinaus in die Zukunft
  • erkennt Trends und Entwicklungen am Markt und macht Vorschläge zur Reaktion darauf
  • erarbeitet langfristige Ziele sowie dazugehörige Strategien und Umsetzungskonzepte
  • weist auf Chancen und Risiken im Zusammenhang mit diesen Entwicklungen und Strategien hin
  • bricht strategische Ziele und Pläne auf den eigenen Bereich herunter und entwickelt realistische Umsetzungspläne
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