Gedächtnisspeicher

Die Art und Weise wie Informationen aufgenommen und verarbeitet werden, wurde in den letzten Jahren von Gedächtnispsychologen und Hirnforschern intensiv untersucht. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass das menschliche Gedächtnis in drei verschiedene Speicher mit unterschiedlicher Kapazität unterteilt werden kann.

Ultrakurzzeitspeicher:

Zunächst gelangen die Informationen von außen in den Ultrakurzzeitspeicher, der längstens bis zu 20 Sekunden wirksam ist. Hierbei handelt es sich um Sinneseindrücke, die als elektrische Schwingungskreise im Gehirn bewegt werden und anschließen wieder verlöschen. Damit die Informationen weiter verarbeitet werden können, müssen sie an vorhandene Vorstellungsgitter angeknüpft werden.

Kurzzeitgedächtnis:

Informationen, die das Kurzzeitgedächtnis passieren, könne hier bis zu 20 Minuten gespeichert werden.

Langzeitgedächtnis.

Das Langzeitgedächtnis beinhaltet die Summe aller Erfahrungen einer Person, sowie sämtliche sprachliche Informationen. Auf diese kann ein Mensch noch über Jahre hinaus zurückgreifen.

Ob eine Information vom Kurzzeitgedächtnis ins Langezeitgedächtnis gelangt hängt von drei Faktoren ab:

  • der Motivation einer Person (nimmt Einfluss auf Aufmerksamkeit)
  • dem emotionalen Gehalt der Information
  • von bereits vorhandenen Assoziation, an die neue Informationen anknüpfen können (Sinnhaftigkeit)

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