Arbeitsmanagement: Drei Fragen für mehr Effizienz

Ulrich Grannemann – Sind Sie manchmal unzufrieden mit Ihrer Arbeitseffizienz? Stellen Sie sich drei Fragen: Erstens: Wollen Sie jetzt arbeiten? Wollen Sie etwas tun, was notwendig ist oder was Ihnen Spaß macht? Wollen Sie etwas tun, was wichtig ist oder lieber etwas, was dringlich ist?

 
 
Erste Frage:
 
 
Wollen Sie jetzt arbeiten oder nicht?
 
 
Wenn ja?
Tun Sie das was Sie tun richtig!!
Die Pause, die Muße und  das „Chillen“ sind nicht schlimm, wenn man sich bewusst dafür entscheidet. Denn dann können Sie es auch genießen.
 
Schlimm ist nur der „Zwischenzustand“, das „sowohl als auch“. Oder anders ausgedrückt: Weder das Eine noch das Andere.
 
Eine beliebte Form dieses „Weder-Noch“ ist das Surfen durch den Tag. Man lässt sich ablenken und durch den Tag treibt, je nachdem, was halt so per E-Mail, Telefon oder auf dem Flur auf einen zukommt.
Zweite Frage:
 
 
Wollen Sie etwas Notwendiges tun oder etwas, was Ihnen Spaß macht?
 
 
Wenn etwas Notwendiges?
Es ist die bewusste Entscheidung, sich für Lust oder Pflicht zu entscheiden.
 
Wir sind nicht immer im Zustand aufkommende Einwände zu überwinden und diszipliniert über rote Linien zu gehen. Wir brauchen auch Zeiten, in denen wir Lustvolles tun.
 
Im Arbeitsmanagement ist die Unterscheidung vom divergenten und konvergenten Typus wichtig. Der konvergente Typ ist konzentriert und diszipliniert, der divergente Typus ist kreativ, aber chaotisch und leicht ablenkbar.
 
Erfolgreich sind wir dann, wenn wir beides beherrschen lernen. Der eine hat Ideen, die er nicht umgesetzt bekommt, der andere ist diszipliniert, braucht aber die Ideen anderer.
Dritte Frage:
 
 
Soll es die dringlichste oder die wichtigste Aufgabe sein?
 
 
Entschieden?
Die letzte Hürde ist, sich aus allen anstehenden Aufgaben für eine zu entscheiden, und nicht „wie der Esel, der verhungert, weil er sich angesichts zweier Heuhaufen nicht für einen entscheiden kann“.
 
Siehe dazu „Millionen-Tipp“ oder „Moplando“!
 
Fragen, die Sie sich selbst stellen können: Welche Aufgabe ist zeitlich am dringlichsten? Oder: Die Erledigung welche Aufgabe bringt mir am meisten Befriedigung?
 
Stehe ich bei Jemandem im Wort? Habe ich etwas versprochen? Ab welchem Zeitraum wirkt eine Nichtantwort unzuverlässig, unmotiviert oder gar abwertend?
 
Das, was uns immer wieder nach Ablenkungen suchen lässt, sind unsere internen Einwände, die uns zum Verdrängen verleiten wollen (siehe „Aufschieberitis“).
Dann schließen Sie diesen Artikel und fangen jetzt an!
 
 
Herzlichen Glückwunsch!
 
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