Die besten Fragen zum Selbstcoaching

Helfen Sie sich selbst aus der Sackgasse

 
Manche Probleme führen dazu, dass man völlig feststeckt und nicht weiter kommt. Bevor Sie das Problem verdrängen, es ignorieren, zum nächsten Problem gehen oder an sich und der Welt verzweifeln, probieren Sie ein paar Fragen aus, die sich als genial herausstellen könnten.
 
Fragen verlagern den Fokus, die Perspektive, den Winkel, die Größenverhältnisse und Proportionen. Und manchmal öffnen sie einfach neue Türen.
 
Hier die Auswahl der besten Fragen zur Selbsthilfe:
 
Die 4 x 4 Fragenbox: 
 

Habe ich überhaupt ein Problem?
 

Die Mentorenfrage
 
 

Die Verkleinerungs-Frage
 

Die Wunderfrage

 
Wenn es mir schlecht geht, frage ich mich zuerst: Habe ich genug geschlafen? Habe ich genug getrunken? Habe ich genug gegessen? Oder fehlt mir sonst etwas? (Dr. Eckart von Hirschhausen)

 
Wie würde mein Mentor, mein Vorbild, mein heimliches Idol dieses Problem sehen und lösen? Welcher Mentor fällt mir ein? Was würde er/sie sagen?

 
Mach Dein Problem ganz klein, mach es ganz weit weg, so dass Du es gerade noch sehen kannst. Wie fühlt sich das an? Wie verändert es sich?
 
 
 

 
Stelle Dir vor, dass das Problem wie durch ein Wunder plötzlich verschwunden ist. Dadurch werden zuvor blockierte Gedanken und Ideen über das „Danach“ freigesetzt, und es fällt leichter, über mögliche Wege dorthin nachzudenken.

Die Ausnahmen-Frage

Die Zukunfts-Frage
 

Die Skalierungs-Frage
 

Die Frage an Gott
 

 
Manchmal scheinen Probleme chronisch und immerwährend. Mögliche Frage nach Ausnahmen: „Habe ich das Problem wirklich immer? In welchen Momenten oder Situation ist es etwas weniger schlimm? Was ist der kleine Unterschied, der den Unterschied macht?
 

 
Angenommen Du bist einige Monate oder Jahre älter. Wie wirst Du das Problem gelöst haben? Stell Dir vor Du hast Dein Ziel erreicht. Was waren Deine ersten Schritte und Entscheidungen um dahin zu gelangen?
 
 

 
Nicht selten scheinen Problem einfach zu groß, um sie meistern zu können: Mögliche Frage: „Wenn 0 der Ausgangspunkt war und 10 das Ziel ist: Wo stehe ich jetzt, und was habe ich somit bislang erreicht?“ Was muss ich für den nächsten Punkt auf der Skala tun?
 

 
Der Weltgeist, der liebe Gott oder wie auch immer Du dieses Wesen nennen magst flüstert Dir etwas zu: Wonach hört sich das an, was Dir die Stimme zu sagen versucht?
 
 
 

Zwingend negative Zukunft
 

Frage nach dem Größeren
 

Die Befruchtungs-Frage
 

Die Nebelfrage
 
 

 
Angenommen Du würdest an dem Problem nichts tun? Wo wärst Du dann ich in 3 Wochen, Monaten, Jahren?
 
Diese Frage hilft bei der Priorisierung. Wie dringend und wichtig ist die Lösung?
 
 

 
Angenommen das Problem ist Teil von etwas Größerem? Worin ist es eingebettet? Manchmal löst sich ein kleines Problem, indem man das größere löst.
 

 
In welchen Bereichen fühlst Du Dich sicher, wohl und kompetent? Das können Hobbies, Sportarten oder Spiele sein. Angenommen Dein Problem träte analog in diesem Stärkenbereich auf. Was für eine Art Problem wäre das? Wie würdest Du das Problem lösen? Was bedeutet diese Lösung übertragen auf den Problemkontext?
 

 
Du siehst in eine Nebelwand. Da scheint sich langsam etwas zu bewegen. Die Lösung, eine Idee, ein erster Hinweis will sich aus dem Nebel zu Dir hervorarbeiten. Welche Andeutungen und Konturen zeichnen sich ab. Was könnten sie bedeuten? Worauf könnte das ein Hinweis sein?
 

Problem als Quelle
 
 
 

Angenommen Du könntest das Problem einfach bei jemandem abladen

Die Feind-Frage
 

Die Verschlimmerungsfrage

Angenommen das Problem ist die Quelle des Besten, was Dir im Leben passiert und begegnet. Was könnte das sein? Wenn ein Tag nicht Dein Freund war, dann war er Dein Lehrer.
 
 

Wer würde sich regelrecht darüber freuen? Warum? Was macht diese Person damit? Mit welcher Lösung käme diese Person zurück?
 

Welchen geheimen Tipp oder Rat würde Dir Dein ärgster Feind auf keinen Fall verraten wollen?
 

Mögliche (paradoxe) Frage: „Was muss ich denken oder tun, damit das Problem noch viel schlimmer wird? Wenn ich es schlimmer machen kann, kann ich es auch besser machen – vielleicht mit dem Gegenteil
 
 
 

 

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One Comment

  1. Ein sehr interessanter Artikel und die Fragen helfen reflektiv sich über Dinge bewusst zu werden. Vielleicht fehlt noch eine kurze Beschreibung einer Methodik, um mit diesen Fragen arbeiten zu können.

    Liebe Grüße,
    Dr. Zimmer

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