Selbstwertgefühl-Einflussfaktoren

Das Selbstwertgefühl kann man sich als einen Topf mit einem Abfluss vorstellen, der mal mehr oder weniger hoch gefüllt ist (Modell von Virginia Satir). Dieser "Pot" verliert durch seinen Abfluss ständig ein wenig Flüssigkeit – also Selbstwert. Ein hoher Pegelstand bedeutet "hoher Selbstwert" oder "High-Pot"; ein niedriger Pegelstand bedeutet "niedriger Selbstwert" oder "Low-Pot". Der Pot verfügt über mehrere Zuflüsse, die ihn wieder auffüllen.

Der Selbstwert lässt sich steigern durch Zuflüsse aus den Bereichen "Intellekt", "Soziale Fähigkeiten", "Körper und Gesundheit", "Erfolg und Leistung" und "Emotionen". Auf alle Bereiche kann ich durch mein eigenes Verhalten und meine Einstellungen positiv einwirken. Beispielsweise im Bereich "Erfolg und Leistung" verhelfe ich mir zu positiven Erlebnissen, indem ich mir Aufgaben stelle, die ich bewältigen kann und mich selbst für einen Erfolg lobe, anstatt auf das Lob anderer zu warten.

Es ist wichtig, in möglichst allen Bereichen für einen ausreichenden Zufluss zu sorgen. Denn Einseitigkeit birgt die Gefahr, dass der Selbstwert rasch sinken kann. So wird jemand, der nur in den Bereichen "Leistung" und "Intellekt" für Zufluss sorgt, nach seiner Pensionierung in ein Loch fallen. Aus verschiedenen Studien ist inzwischen bekannt, dass besonders Männer nach Beendigung ihres Arbeitslebens häufig schwer erkranken (Gefahr des Herzinfarktes).

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