Übung Vorwürfe in Wünsche verwandeln

Bitte nehmen Sie zur Bearbeitung der folgenden Fragestellungen die Tabelle auf der nächsten Seite zur Hilfe.

1. Finden Sie Situationen aus der letzten Zeit, in denen Sie sich zum wiederholten Male über das Verhalten eines anderen Menschen geärgert haben. Wählen Sie fünf Personen aus (beruflich wie privat).
(1. Spalte: Name)

2. Welchen Vorwurf (nur gedacht oder auch ausgesprochen) machen Sie diesem Menschen?
(2. Spalte: Vorwurf)

3. Beschreiben Sie, wie die Person auf Ihren Vorwurf reagiert hat oder reagieren würde.
(3. Spalte: Reaktion)

4. Verwandeln Sie nun diesen Vorwurf – nach den besprochenen Kriterien – in einen Wunsch oder eine Erwartung.
(4. Spalte: Wunsch)

5. Überprüfen Sie, wieweit der Vorwurf, den Sie an die andere Person haben, auch auf Sie selbst zutrifft. Was ist Ihr Eigenanteil?
(5. Spalte: Eigenanteil)

Überprüfen Sie dabei:

  • Wie werden Sie sich dabei fühlen, diesen Wunsch in ruhigem, sachlichen Ton auszusprechen?
  • Wie wird Ihr Gesprächspartner vermutlich darauf reagieren?

    Beispiel:

    Situation: Ein Mitarbeiter bearbeitet öfters ihm übertragene Aufgaben nicht termingerecht.

    Vorwurf: "Nie werden Sie rechtzeitig fertig!" Oder "Sie haben immer Terminprobleme!"

    Wunsch: "Ich wünsche mir/erwarte von Ihnen, dass Sie künftig Ihre Arbeiten termingerecht abliefern bzw. mich informieren, wenn dies nicht möglich sein sollte."

    Eigenanteil: Ich überlaste den Mitarbeiter, weil ich zu wenig Leute habe. Oder: Ich selbst kann Termine nicht einhalten.

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