Killerphrasen

Fotolia_66202546_XS_copyright(2).jpgWie der Name schon sagt, sind Killerphrasen Aussagen, die ein Gesprächspartner macht, um das Gespräch zu “killen”, d.h. es schnell und ohne Ergebnis zu beenden.

Kennzeichnend für Killerphrasen ist, dass der Inhalt der Botschaft einen eher geringen Informationsgehalt hat, während die begleitende Beziehungsbotschaft – in der Regel mit abwertendem Charakter – im Vordergrund steht.

Aus Sicht der Transaktionsanalyse entstehen Killerphrasen aus einer +/- Grundposition, d.h. man versucht, einem Gefühl der Bedrohung und/oder Hilflosigkeit dadurch zu entgehen, dass man den Gesprächspartner als Person abwertet, so dass die Hilflosigkeit dann beim Gesprächspartner entsteht (Gewinner/Verlierer – Situation).

 

Für den Umgang mit solchen Killerphrasen heißt dies also:

 

  • Versachlichung des Dialogs ( z.B. durch W – Fragen)
  • Nicht selbst emotional betroffen reagieren, sondern nüchtern bleiben
    (+/+ – Grundposition)
  • Evtl. meta- kommunizieren, d.h. die Beziehungsstörung zum Thema des Gespräches machen
  • Überprüfen Sie für sich: Welche positive Absicht steckt hinter dieser Aussage? Was will Ihr Gesprächspartner sicherstellen? Wovor will er sich schützen?

 

Man unterscheidet vier Grundformen von Killerphrasen:

 

1. Der Gesprächspartner fühlt sich angegriffen und thematisiert dies, d.h. er wechselt von der Sach- auf die Beziehungsebene.

2. Der Gesprächspartner greift Sie als Person an.

3. Der Gesprächspartner stellt den Gesprächsgegenstand in Frage.

4. Der Gesprächspartner stellt die Rahmenbedingungen des Gesprächs in Frage.

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