Leistungsmerkmale eines Teams

Leistungsstarke Teams Kriterium Leistungsschwache Teams

Das Teamklima ist unbürokratisch und entspannt. Es herrscht eine positive Arbeitsatmosphäre; die Teammitglieder zeigen Engagement und Interesse. Langeweile gibt es kaum.

Jeder weiß, wie er zum anderen steht. Die Rollen sind klar definiert und finden allgemeine Zustimmung. Das Beziehungsgeflecht ist transparent; Offenheit und Vertrauen sind möglich.

TEAMKLIMA UND BEZIEHUNGSGEFLECHT

Das Teamklima ist von Langeweile, Desinteresse oder Konflikten geprägt. Es treten häufig Spannungen auf. Das Team ist von seinen Aufgaben nicht wirklich angesprochen. Es bestehen unterschwellige Konflikte und Rivalitäten, und es bilden sich undurchsichtige Koalitionen. Einzelne Teammitglieder werden unfreiwillig in bestimmte Rollen gedrängt. Misstrauen und Versteckspiele herrschen vor.

 

Sie sind allen Teammitgliedern klar und finden Zustimmung. Strittige Punkte werden in aller Offenheit diskutiert und es wird nach Lösungen gesucht. AUFGABEN UND ZIELE Sie sind den meisten Teammitgliedern unklar. Obwohl sie vielleicht ?verkündet? worden sind, gibt es keinerlei Anzeichen dafür, dass das Team sie verstehen will oder bereit ist, gemeinsame Ziele zu akzeptieren.
Sie ist spontan, offen und fließt in alle Richtungen. Die Teammitglieder hören einander zu. Niemand hat Angst, seine Meinung beizusteuern, wenn sie dem Team weiterhelfen kann. KOMMUNIKATION

Sie ist vorsichtig, zurückhaltend oder ganz blockiert. Niemand weiß so recht, woran er ist. Die Teammitglieder hören kaum aufeinander. Wenn Meinungen geäußert werden, dann vor allem, um die eigene Position zu stärken.

Sie werden vom Team akzeptiert. Es gibt keine Anzeichen dafür, dass man Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg geht. Konflikte werden als Anstoß zum weiteren Beraten und Klären genommen. Konflikte bringen das Team weiter. KONFLIKTE Das Team ist nicht fähig, aus Konflikten Nutzen zu ziehen. Konflikte blockieren das gesamte Team. Sie werden deshalb unterdrückt oder in persönlichen Rivalitäten auf Kosten des Teams ausgetragen

Die meisten Entscheidungen werden im Geist der Übereinstimmung getroffen, und es herrscht Klarheit darüber,dass die Lösung bei allen auf Zustimmung stößt. Ist jemand nicht einverstanden, so bringt er seine Bedenken offen hervor, und das Team versucht, die Bedenken in die Entscheidung einfließen zu lassen, soweit dies möglich ist.

ENTSCHEIDUNGEN Oft werden Entscheidungen getroffen, ohne dass die Konsequenzen für das Team geprüft worden sind. Danach beginnt das Gemecker derjenigen, die die Entscheidung nicht akzeptieren und die Umsetzung verweigern oder sabotieren.
Wird eine Aufgabe angefangen, so werden erforderlichenfalls klare Anweisungen gegeben und akzeptiert. ANWEISUNGEN Niemand weiß so recht, was er machen soll. Selbst dann, wenn bestimmte Verantwortlichkeiten festgelegt sind, werden erhebliche Zweifel geäußert, ob man Verantwortung übernimmt.

Sie wird offen und ohne Angst vorge-bracht. Kritik wird nicht als persönlicher Angriff aufgefasst. Kritik wird kon-struktiv geäußert und zielt darauf ab, Hindernisse auf dem Weg zum Ziel zu beseitigen.

KRITIK Sie führt regelmässig zu Spannungen. Mit Kritik werden persönliche Angriffe vorge-tragen. Von Kritik ist das Team peinlich betroffen. Aus Angst vor Spannungen und Konflikten wird jede offene Kritik vermieden und eher vor Dritten geäußert.
Die Teammitglieder geben ihren Gefühlen Ausdruck, soweit sie zum Problem und dessen Lösung beitragen und die Ziele des Teams betreffen. Es gibt keine Leisetreterei oder Geheimaktionen. Jeder weiß vom anderen im wesentlichen, was er denkt. GEFÜHLE Mit seinen Gefühlen hält man sich möglichst zurück. Keiner will sich die Finger verbrennen oder sich bloßstellen. Viele Dinge sind daher geheim, und keiner weiß vom anderen, was er denkt.
Der Vorgesetzte herrscht nicht über das Team; die Führung bzw. Teile davon werden von Zeit zu Zeit weitergegeben, so wie es die Umstände und Aufgaben erfordern und die Fähigkeiten der Mitarbeiter es zulassen. Es gibt daher kaum Anzeichen für Macht- oder Prestigekämpfe. Nicht wer recht hat, steht zur Debatte, sondern wie das Team seine Aufgaben optimal lösen kann. FÜHRUNG Der Vorgesetzte lässt sich die Führung unter gar keinen Umständen aus der Hand nehmen. Er klammert sich mit allen Mitteln an seine Rechte, seine Macht und seine Stellung. Letztlich lautet die entscheidende Frage: Wer hat recht, wer setzt sich (auch entgegen der Ziele) durch?

Das Team ist sich selbst gegenüber kritisch. Es verfolgt seine Arbeit und Leistungsfähigkeit mit wachen Augen. Alle Störungen und Probleme werden offen diskutiert, und es wird nach Lösungen gesucht.

SELBST-

KRITIK

Das Team geht jeglicher Diskussion über seine eigene Funktionsfähigkeit aus dem Weg. Es hält sich für unfehlbar und kritisiert dafür andere Teams.

 

 

So sehe ich unser Team in Bezug auf

Leistungsmerkmal

 

Note Bemerkungen (Begründungen , Beispiele, usw.)
Teamklima und Beziehungsgeflecht
Aufgaben und Ziele

Kommunikation

 

Konflikte

 

Entscheidungen

 

Anweisungen

 

Kritik

 

Gefühle

 

Führung

 

Selbstkritik des Teams

 

 

 

 

Noten: +3 = optimal

 

 +2 = sehr gut

 

 +1 = befriedigend

 

  0 = durchschnittlich

 

  -1 = leicht unbefriedigend

 

  -2 = sehr unbefriedigend

 

  -3 = miserabel

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