Wo stehen Sie als Führungskraft? – Teil 2: Fragen 4 und 5

Bereich 3: Interpersonale Führung – Potenzial Ihrer Mitarbeiter

 

Altkanzler Adenauer wusste schon: „Nehmen wir die Menschen so wie sie sind, andere haben wir nicht.“

 

Der Blick auf Ihre Mitarbeiter:

 

Typus 1: Der Auftragsempfänger arbeitet die Aufträge ab und geht zu den einfachen Routineaufgaben über. Wartet bis der nächste Auftrag kommt. Reagiert nicht, wenn es Schwierigkeiten gibt.

 

Typus 2: Der Normalmitarbeiter arbeitet Aufgaben- und Projektpakete mittlerer Größe ab. Fragt manchmal zu wenig nach und braucht relativ viel Begleitung und Steuerung.

 

Typus 3: Der Leistungsträger verantwortet große Teile des Bereiches. Arbeitet selbständig. Macht manchmal eher das, was er selbst für wichtig hält.

Typus 4: Der Mitunternehmer denkt mit, regt an, geht in die gleiche Richtung, manchmal sogar weiter als man selbst. Ist hoch motiviert, den eigenen Bereich voran zu bringen.

 

Frage 4:

 

Wie hoch schätze ich das ungeborgene Potential meiner Mitarbeiter in Prozent?

 

10%

20%

30%

40%

50%

60%

70%

80%

90%

100%

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Detailfragen:

 

Welche Ihrer Mitarbeiter haben ihr Potenzial nicht ausgeschöpft? In welchem Maße? Haben Sie mehr Mitunternehmer die mitdenken, oder Auftragsempfänger? Wenn Letzteres zutrifft, warum? Vielleicht, weil Ihre Mitarbeiter bisher noch keine Chance bekommen haben, höherwertige Aufgaben zu beherrschen? Weil sie bisher gar nicht wussten, dass sie mehr Verantwortung übernehmen könnten? Weil sie nicht motiviert sind, mehr Verantwortung zu übernehmen?

      Weil sie noch nicht die notwendigen Fähigkeiten dazu haben?

 

 

  

Bereich 4: Transformationale Führung – Unternehmen im Unternehmen 

 

Angenommen man könnte Aktien für Ihre Abeilung kaufen und es gäbe Analysten (z. B. die Kollegen oder Vorgesetzte), die über die Attraktivität Ihrer Abteilung Auskunft geben könnten:

 

Wie gut sind Sie auf die Zukunft vorbereitet und strategisch aufgestellt? Was traut man Ihrer Abteilung zu? Wie geht sie mit Veränderungen und neuen Herausforderungen um?

 

Angenommen es gäbe eine neue Aufgabe, die nicht eindeutig Ihrer oder den Nachbarabteilungen zuzuordnen ist. Welche Abteilung würde den Zuschlag bekommen?

Wie hoch sind die Veränderungsbereitschaft und die subjektive wahrgenommene Offenheit Ihrer Abteilung für neue Aufgaben?

 

Wie sind Sie positioniert? Welches Image hat Ihre Abteilung?

 

Schauen sie noch einmal Frage 1 an. Würden Sie den Prozentsatz nach den vier Bereichsfragen noch mal genauso setzen?

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