Kooperativer bis autoritärer Führungsstil – Das Kontinuummodell von Tannenbaum und Schmidt

Die Welt verändert sich mit noch immer ansteigender Geschwindigkeit. Und doch gibt es selbst in der Führungsforschung Modelle, die an Ihrem Wert nicht verloren haben. Im Gegenteil. Diese Modelle werden umso wichtiger, je volatiler die Welt wird.

Das Kontinuummodell nach Tannenbaum und Schmidt gehört zu diesen einfachen, wie klaren Modellen. Es wurde 1958 entwickelt und baut auf den Führungssilen von Kurt Lewin auf. Die beiden Autoren haben die Pole von autoritär und demokratisch in einem Kontinuum verbunden.

Heute würden die beiden sicher andere Begriffe benutzen oder hinzufügen. So könnten sie mit dem lateralen Führungsstil die Situation beschreiben, in der nur noch die Mitarbeiter entscheiden.

Mit heutigen Augen schauen wir natürlich viel situativer auf die Stile. Es gibt nicht den guten oder schlechten Stil, sondern den, der am besten zu der Aufgabe, die es zu lösen gilt, passt.

 

Dabei ergeben sich folgende Fragen:

  • Wie viel Zeit habe ich überhaupt?

Kooperation geht nicht unter Zeitnot und extremen Zeitdruck

  • Reifegrad der Mitarbeiter.

Wie hoch sind die Kenntnisse, das Wissen und die Erfahrung der Mitarbeiter?

  • Wie viele verschiedene Perspektiven, mit welcher Tiefe, braucht eine optimale Entscheidung? Wen kann und sollte ich befragen?
  • Wer setzt um und wie viel Kooperation, Zusammenarbeit und Abstimmung ist bei der Umsetzung notwendig?

Und so gilt wieder einmal die Regel: Führung heißt Flexibilität und Werkzeugvielfalt.

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