Das Gefühlsrad

Die Hirnforschung macht erhebliche Fortschritte und doch kann sie noch nicht genau sagen, wie zum Beispiel Übergänge von Gefühlen funktionieren. Sieht man von starken, spezifischen Gefühlen wie Ekel, Scham oder Trauer ab, sind es vor allem vier Grundgefühle, die unser Arbeitsleben Tag für Tag bestimmen. Das sind…

  • die Lust und Motivation etwas anzupacken,
  • die Belohnung,
  • das Gefühlsfeld der Sorgen, Ängste und Befürchtungen und
  • das Gefühlsfeld Ärger und Frust.

Als Führungskräfte haben wir einen erheblichen Einfluss darauf, welche Neurotransmitter/ Gefühlslagen bei unseren Mitarbeitern vorherrschen. Die Hirnphysiologie zeigt aber auch, dass Neurotransmitter immer vorhanden sind. So überkommt uns regelmäßig ein Zustand des „Sich-Sorgen-Machens“ und lässt uns auf die Suche gehen nach Punkten, die wir unbedingt erledigen müssen. Genauso ist auch Dopamin vorhanden, das die Menschen neugierig auf Neues macht. Wenn wir also als Führungskräfte unseren Mitarbeitern keine Fenster für Aufgaben und Ziele und Visionen öffnen, wird sich das Dopamin der Mitarbeiter Ziele außerhalb der Arbeitszeit suchen.

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Wohin zeigt Ihr persönlicher Gefühlspfeil gerade?
Ich hoffe auf Serotonin, weil Sie jetzt gerade etwas verstanden haben oder auf Dopamin, weil Sie gerade eine Idee bekommen haben, wie Sie Ihren Mitarbeitern Wege in die Zukunft zeigen können.

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