12 Dinge, die Führungskräfte wirklich brauchen

Ulrich Grannemann – Wir haben unsere Ideen und Überzeugungen, wir haben ein festes Gespür für unsere Beziehungen und erarbeiten uns Vertrauen und Loyalität. Aber gerade bei Veränderungen, die schnell sind und viele Punkte gleichzeitig betreffen, kann das Führen aus dem Bauch heraus – so elegant, natürlich und authentisch und leicht es sein mag – schnell an seine Grenzen geraten.

 

Sich nicht nur auf seine natürlichen Kräfte verlassen

 Für alle, die sich nicht überschätzen und sich allein auf die natürlichen Kräfte verlassen wollen, nachfolgend eine Sammlung der 12 Ausstattungsgestände, die wir „Bergwanderer“ in Sachen Führung haben sollten. 

 

  1. Eine Haltung zu eigenen Führungsrolle, die nicht zu Verspannungen und Zerrungen führt.
  2. Ein gesundes privates Umfeld, das emotionale Balance und Ausgleich schafft.
  3.  Fähigkeiten, die mich klar und verträglich kommunizieren lassen. Dafür brauche ich jemanden, der mir vorbehaltlos und offen Feedback über mein Kommunikationsverhalten gibt.
  4.  Einen klaren Führungsauftrag, bei dem die Ressourcen und die Verantwortlichkeiten zusammenpassen, der weder überfordert noch inhaltsleer ist.
  5.  Ein Reporting-System nach „Oben“, mit dem man schnell und auf einen Blick, den Stand und die Entwicklung seiner Kern- und Projektaufgaben präsentieren kann.
  6.  Ein Verfahren, dass Nachfrage-Veränderungen bei den Zielgruppen der eigenen Leistung (intern wie extern) aufnehmen und verarbeitet. Einen Früherkennungsscanner für die Notwendigkeit, Strategien, Produkte, Märkte zu verändern.
  7.  Eine Aufgabenübersicht: Ein Werkzeug das mir den Überblick über alle Aufgaben und Projekte in meinem Bereich verschafft. Worauf genau verteilen sich welche Mitarbeiter auf welche Aufgaben.
  8.  Eine Aufgabenorganisation: Ein Werkzeug, das mir hilft die Aufgaben zu organisieren, in Ihren Verantwortlichkeiten, Schnittstellen, Kooperationen, Abstimmungs- und Entscheidungsregeln.
  9. Eine Aufgabennachhaltung: Ein Verfahren, mit dem ich auf dem Laufenden gehalten werde. Dies ist durch Wiedervorlagen, Kurzberichte, manchmal auch durch Kennzahlen möglich. Konferenzen und Meetings als einziges Instrument reichen nicht.
  10.  Verfahren und Gespräche, durch die Sie von Ihren Mitarbeitern erfahren, welche Störungen, Ärgerpunkte, Konflikte, Demotivationen, Schwierigkeiten aus meiner Sicht bestehen. Inklusive eines Werkzeugs, welches alle Aufgaben des Mitarbeiters darstellen kann.
  11.  Zeiten und Gelegenheit, in denen Ihre Mitarbeiter miteinander nicht nur über Arbeit reden. Rituale, Feste, Teamevents, Teamentwicklungen. Aufbau von Verständnis, Vertrauen, Akzeptanz und Respekt.
  12.  Menschen, Freunde, Experten, die Sie fragen können, die Ihnen helfen z.B. in  besonders schwierigen Situationen die Lösung besonders schwieriger Situationen vorzubereiten.

 

Das ist es. Mehr brauchen Sie nicht! Doch halt, vielleicht doch noch eines: ein Verfahren, das bewirkt, dass Sie diese Dinge auch tun. Am besten eine(n) Assistent(in) mit Autorität, ein Chef, der nachfragt und viel Zeit für Sie hat, oder mit Eigenmitteln (Zeitmanagementsystem plus Disziplin) oder Mitarbeiter, an die sie Terminierung delegieren können.

 

Lesen Sie nächste Woche: Welche Schlüsselmerkmale und –fragen zeigen mir, inwieweit ich schon mit meiner Grundausrüstung ausgestattet bin.

 

 

 

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